You are the secret I keep

Last week I caught up with S. for a coffee. You know spending quality time with your girl and having girls talk. Our conversation led us sooner or later to her wedding plans where questions like „Have you already found your wedding gown? Where is the wedding going to take place? What about the Bachelorette night? Who will be the bridesmaid?“ came up.

Sure, talking about this topic isn’t that easy for me, it brings back so many memories. Joyful and sad ones. Because not a long time ago, I had said yes to the question of the questions. I had given my promise to spend the rest of my entire life with this one guy I was madly in love with.  Romantic, isn’t it?
And you guys believe me – I had carefully considered about my yes nor no to his proposal. I went through all pro and cons because an engagement is kinda like stepping out of your comfort zone as girlfriend and boyfriend.

So it was a huge step to me when I put on my engagement ring and my girls have freaked out more than I did. Sure it was a nice thing to discuss how our wedding should look like.
„Where should we marry? Should our wedding rings being made of gold or white gold? How many guests should be invited?“ and I would lie to you guys, If I would say I haven’t looked for any wedding dresses.
In fact – I’m not a very romantic person. But I think when it comes to a wedding, then every not so romantic women will turn out their girly side.

In retrospect after all our dreams of a common future has gone, I can summarize: the values of an engagement has been completely underestimated. So it’s a good thing that everything has fallen apart between us two.
Being engaged shows up that two people has sworn by their love to hold up the others head up high, even when the world is falling down. They had sworn to stick together in good as in bad times.
And not to run away when your relationship just has hit the rock bottom. This is what an engagement means to me: to fight for the one that you truly love.

GERMAN

Letzte Woche war ich mit S. auf einen Kaffee verabredet. Ihr kennt dies ja, Zeit mit euren Mädels verbringen und Frauengespräche führen. Unser Gespräch führte uns früher oder später zu ihren Hochzeitsplänen und da kamen Fragen auf wie: „Hast du dein Hochzeitskleid schon? Wo wird die Hochzeit stattfinden? Weisst du schon mehr über einen Junggesellinnen Abend? Wer wird die Trauzeugin sein?“

Sicherlich, kein einfaches Thema für mich – es ist für mich geladen mit so vielen Erinnerungen. Glückliche als auch traurige. Nicht lange zuvor, habe ich „ja“ zu der Frage aller Fragen gesagt. Ich hatte ein Versprechen abgegeben den Rest meines Lebens mit dem einen Mann zu verbringen. Romantisch, nicht? Natürlich habe ich sorgfältig ein „Ja“ als auch ein „Nein“ abgewogen. Die Pro und Kontras durchgegangen. Denn eine Verlobung katapultiert dich aus der Komfortzone „Freund und Freundin“.

So war es kein Wunder, dass es für mich ein riesen Schritt war, als ich den Verlobungsring an meinem Finger trug. Ich glaube die Mädels flippten mehr aus, als ich es tat. Natürlich war es irreal, wenn ich zurückdenke, wie wir beide darüber diskutierten, wie unsere Hochzeit aussehen sollte.
„Wo sollen wir heiraten? Sollen die Eheringe aus Gold oder Weissgold sein? Wieviele Gäste wollen wir denn überhaupt dabei haben?“ Und ich würde euch belügen, wenn ich sagen würde, ich hätte mich nicht nach einem schönen Hochzeitskleid umgeschaut. Erwischt!
Normalerweise bin ich nicht die Romantikerin. Aber ich denke beim Thema „Hochzeit“, da wird selbst die unromantischste Frau weich und gräbt ihre mädchenhaften Träume heraus. Jede!

Im Nachblick, nachdem unsere Träume auf eine gemeinsame Zukunft geplatzt sind, kann ich zusammenfassen: die Werte einer Verlobung sind in diesem Falle klar unterschätzt worden. Also ist es eine gute Sache, dass die Dinge zwischen uns auseinander gefallen sind.
Sich das Versprechen zu geben zeigt doch auf, dass zwei Menschen sich geschworen haben immer füreinander da zu sein, auch wenn die Welt am untergehen ist. (Okay, klingt wahnsinnig kitschig nicht?) Man schwört sich da zu sein in guten, wie auch in schlechten Zeiten und nicht davonzulaufen, wenn die Beziehung mal am Abgrund liegt. Das ist das was eine Verlobung in meinen Augen ist: um das zu kämpfen, was man aufrichtig liebt.

Mango: dress
Topshop: wedges

DSC_1628DSC_1632 DSC_1709 DSC_1747DSC_1638

Schreibe einen Kommentar