Au revoir

Noch eine Woche bis zu den Weihnachtsferien. Auf zum Endspurt! Dieser Eintrag wird sogleich der Letzte für dieses Jahr sein. Bis Ende Jahr werde ich in Israel sein, um der Sonne nachzujagen.

Wie ihr wisst, hatte ich einige Startschwierigkeiten im 2016. Meine Beziehung ging in die Brüche, meine Fachhochschul-Pläne habe ich begraben und auf der Arbeit fiel ich in eine tiefe Sinneskrise. In jedem Tiefschlag, sollte man jedoch versuchen den Ausweg zu finden. Jedes Ende, bedeutet auch die Chance für etwas Neues.

Es gibt dir die Möglichkeit, dich selber wieder neu zu entdecken, dich neu zu verwirklichen und Dinge in Angriff zu nehmen, welche schon lange auf der „To Do“ Liste gestanden sind.
Es ist die Gelegenheit dich weiter zu entwickeln, neue Sachen dazulernen und sich bewusst werden, was du eigentlich von deiner eigenen Persönlichkeit forderst.

Eine solche Veränderung, kann bestehende Beziehung belasten, weil man sich auseinanderlebt, die Wertvorstellungen sich in andere Richtungen entwickeln. Natürlich plagt einen, dann das schlechte Gewissen, doch schlussendlich muss man am Ende sein eigenes Wohlergehen und Glück an erster Stelle setzen. Wozu sich an Dinge halten, welche keinen Mehrwert für dich generieren oder dich gar ausbremsen?

Und plötzlich tat ich Dinge, vor denen ich früher zurückgeschreckt bin. Auf einmal suche ich nach der Einsamkeit, weil ich davon nicht genug bekommen kann. Es ist nicht schwer glücklich zu sein, wenn man aus jedem Moment das Positive sucht. Ich sage mir seit diesem Jahr sehr gerne: alles geschieht aus einem Grund und das was dir zusteht, das wird kommen. Man muss sich nur in Geduld üben. Denn gewisse Dinge erledigen sich von selbst.

Von dem her, 2016 war weder überragend, noch eine Katastrophe gewesen.

Mein Jahr in Zahlen:
6 Spots:
Berlin, Kopenhagen, London, Kuba, Barcelona, Israel
48 Blogposts: So viele sind in diesem Jahr geschrieben worden
3 Fotoshootings: habe ich dieses Jahr abgehalten
30 cm: So viel Haarlänge habe ich gelassen
2 Kameras: eine Agfa Isolette und eine Agfa Silette durften bei mir einziehen
1 Tattoo: ist 2016 noch in Planung!
5 Stationen: entfernt ist das Atelier, in dem ich mich eingemietet habe

Und somit sage ich euch Lieben „Au revoir“ und wir sehen uns beim Neujahrs Post!

photo credits: Sandra S.
Edelweiss Hemd: Secondhand
Hut: H&M x Coachella
Boots: Dr. Martens

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