Take your time

Kennt ihr Robert M. Drake? Ein Künstler, der so schöne Dinge aus Worten erschafft. Manche Texte sind aber auch mir zu melancholisch. Aber einen Blick auf seine Werke zu werfen, lohnt sich auf alle Fälle.

 

wild wind

if only
we knew how to stop
waiting for all
the things
that are not meant
to arrive;
some of us
would finally let go
and learn how to fly
against
the wild wind.
– r.m drake

Irgendwann hören wir auf, auf die Rückkehr von jemanden zu warten. Weil die einstigen gemeinsamen Träume  wie Wellen an den Klippen zerschellt bin. Dann fangen wir an, Emotionen sacken zu lassen, sie zu verarbeiten und anschliessend dessen Nachwehen auf uns einwirken zu lassen. Denn dann wissen wir, dass es sich nicht lohnt Illusionen nachzulaufen, welche schon längstens verblasst sind. Der Traum entgleitet uns und wir – stehen wieder in der Realität.
Ein Ende und zugleich der Anfang von etwas Neuem. Freiheit. Grenzenlosigkeit. Ein Abenteuer, auf dem man vieles wieder entdeckt.

Letzte Woche habe ich das letzte Stück aus meinem alten Traum in meiner Wohnung auseinander geschraubt und entsorgt. Ich weiss nicht wie viele Stunden ich im Auto gesessen bin, da ich da und dort Fundstücke aus zweiter Hand abholen musste. Für meine Wohnung. Es hat eine Weile gedauert, aber die Wohnung habe ich in den letzten Monaten auf den Kopf gestellt und neu eingerichtet.
Alleine zu träumen ist manchmal sogar toll, denn dann können wir uns die Dinge so ausmalen, wie es uns gefällt. Nicht?

Haarband x Urban Outfitters
Spitzen Weste x Urban Outfitters
Shorts x H&M
Halskette x H&M
photos x Sandra S.

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