The less I know the better

Der Sommer hat mittlerweile in der Schweiz Einzug gehalten, was ich fantastisch finde. Ich bin definitiv ein Sommerkind, meine Glücksgefühle werden in dieser tollen Jahreszeit teils um das zehnfache gepusht! In einigen Wochen beginnen hierzulande die Sommerferien an (weniger Verkehr auf den Strassen- ha!). Selbst ich liebäugle mit der nächsten Reisedestination, jedoch herrscht noch Ebbe in meiner Kasse. Bah!

Wie ist es alleine zu reisen? Anfangs hatte ich riesigen Respekt davor alleine mit dem Rucksack unterwegs zu sein. Man liest ja täglich Nachrichten und da werden krasse Fälle in der Masse gestreut über übel endende Backpacker Stories.
Doch als ich im Flieger sass, hiess es nur noch Augen zu und ab ins Abenteuer! In den Hostels und in einem Land kreuzen sich die Wege der Backpacker immer wieder. Also nur Offenheit zeigen und die eigene Schüchternheit überwinden und man findet Freunde aus allen Ecken der Welt. Zwei haben mich bereits hier besucht.
Natürlich gab es auch unschöne Situationen auf meinen Reisen und ich bin immer wieder mit einem blauen Auge davongekommen. In solchen Momenten hilft echt nur einmal tief durchatmen und zu wissen, dass alles gut endet. Nicht sich einreden, sondern so eingestellt sein!
Der grosse Vorteil am alleine Reisen ist die Freiheit Dinge zu unternehmen, auf die nur du Lust hast. Niemand der deine Privatsphäre strapazieren könnte und man erlebt die Dinge alleine ein Stück intensiver.

Die bisher schlimmste Erfahrung?
Das war wohl in Israel, an jenem besagten Abend in Tel Aviv. Wie ihr wisst habe ich mich auf das Couchsurfing Abenteuer in Israel eingelassen und ich hatte die besten Hosts aller Zeiten!
Jedenfalls habe ich an meinem ersten Abend in Tel Aviv wahrscheinlich K.O Tropfen ins Getränk gemischt bekommen und bin nach zwei Biere rausgestolpert zum frische Luft zu schnappen. Es hat sich alles nur noch gedreht und ich konnte nicht mal mehr Punkte auf der Strasse fixieren. Alles war unklar. Jemand kam aus der Bar heraus und winkte bereits ein Taxi heran, weil er mich zu sich nach Hause nehmen wollte.
Ehrlich? Ich kenne meine Grenzen punkto Alkohol und zwei Stangen knocken mich nicht in diesem Ausmass aus. Ich winkte überzeugt ab und lief davon (wobei ich eher schwankte)- heimwärts zu meinem Hosts und schlief 16 Stunden durch. Der arme Host war dermassen besorgt, weil er nicht wusste was vorgefallen war, da ich nicht ansprechbar war. So besorgt, dass er mir nicht mehr von der Seite wich – bis ich abflog. Er meinte ich bräuchte jetzt einen Bodyguard – oh yeah!
Natürlich bin ich mir im Nachhinein bewusst, dass ich grosses Glück hatte – die Story hätte auch ein anderes Ende nehmen können. Aber es hat mir die Freude am Reisen nicht genommen – nur mich noch zu mehr Wachsamkeit ermahnt. Meinen Eltern habe ich davon nichts erzählt – die würden mir sofort den Reisepass abnehmen…

jumpsuit x bershka
cardigan x pull&bear
sandals x forever21
bag x morocco
photos x melissa m.

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