Everlong

Overthinking. Wie oft bin ich schon im Bett gelegen und habe mir über Dinge und Situationen aus meinem Leben den Kopf zerbrochen. Ich habe Szenen im Kopf vor und rückwärts gespult, alles analysiert, was falsch gelaufen sein könnte. Denn wer weiss, vielleicht hätte ich diese und jene Reaktion, Entscheidung anderes beeinflussen können, wenn ich es anders angegangen wäre. Es endete oft mit einer unruhigen Nacht. Zu einer Antwort mit der ultimativen Lösung bin ich aber nie gekommen. An meinen Nerven und meinen Kräften hatte es gezerrt, mehr als es mir oft lieb war. Und eigentlich müsste ich es besser wissen. Dinge passieren so oder so, egal wie es dazu gekommen ist.
Ich mag es einfach, wenn ich den Überblick und die Kontrolle über mein Leben habe. Ich hatte wahnsinnig Mühe zu begreifen und zu akzeptieren, dass gewisse Dinge, welche ausserhalb meines Kontrollbereichs liegen können.

Und dann, sagte ich mir, dass alle diese Sorgen nur in meinem Kopf Bestand haben. Natürlich sind sie schon da, aber man sollte sie von verschiedenen Winkeln her betrachten. Ich wollte aufhören Energie ins Nichts zu stecken. Die konnte ich besser investieren: in mich.
Alles ist ein Prozess, das Leben, die Weiterentwicklung. Es dauerte eine Weile bis ich unnötige Gedanken von mir fernhalten konnte, Umstände nicht mehr hinterfragte, manche Sachen sind halt so, wie sie eben sind. Einfach mir sagen zu können: Relax baby! Take it easy!

Fotos x Sara S.

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