Think twice

Manchmal reden wir uns eine Situation schön, weil wir unsere Augen vor der Realität verschliessen möchten. Wir kaschieren die Schwierigkeiten, spielen Probleme runter und stellen es in die hinterste Ecke unseres Bewusstsein. Am Ende kommt doch immer ein Happy End, nicht? Zumindest reden wir es uns ein, bis wir selbst daran glauben. Doch die innere Anspannung wächst, wird zur Belastung und löst Stress aus.
Aber vielleicht doch auch nur – weil wir uns wünschen, dass gewisse Dinge im Leben für einmal funktionieren und so sind, wie wir es uns ausmalen.
Zumindest ich – ich bin eine Tagträumerin, aber von der richtig verträumten Sorte. Ich kann sogar während dem Autofahren träumen, (wer von meinen Freunden das liest – ich reisse mich zusammen, sobald ihr im Auto neben mir sitzt!) und wenn ich mich zurück in die Realität hole, merke ich, dass manchmal sogar zwanzig Minuten vergangen sind…
Wovon meine Tagträume so handeln? Meistens sehe ich mich in Ländern herumreisen, ins Meer eintauche, ganz banal.
Sobald mir die Decke droht auf den Kopf zu fallen, je öfters habe ich den Hang mich in meine Tagträume zu flüchten. Dies klappt meistens für eine Weile ganz gut, bis ich mir einen Ruck gebe und mich der Problematik im Alltag stelle. Oftmals ist einfach nur Gelassenheit der Schlüssel zur Lösung.

poncho x Billabong
halskette x H&M
Fotos x Sara S.

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